Holzbaupreise

Der Ochs GmbH wurden folgende Auszeichnungen verliehen:
Deutscher Holzbaupreis 2025 – Anerkennung | Holzbaupreis prohessen 2024 | Holzbaupreis Rheinland-Pfalz 2024 | Holzbaupreis Rheinland-Pfalz 2024 – drei Anerkennungen | Holzbaupreis Eifel 2020 | Holzbaupreis Eifel 2020 – Anerkennung | Holzbaupreis Rheinland-Pfalz 2018 | Holzbaupreis Rheinland-Pfalz 2018 – Anerkennung | Deutscher Holzbaupreis 2011 | Holzbaupreis Rheinland-Pfalz 2011 | Holzbaupreis Hessen 2011 | Deutscher Holzbaupreis 2007, engere Wahl | Holzbaupreis Rheinland-Pfalz 2006 | Holzbaupreis Baden- Württemberg 2006 | Holzbaupreis Hessen 1999

Link zu: Achtgeschossiger Wohnturm mit Kita in Wiesbaden

Holzbaupreis prohessen 2024
Deutscher Holzbaupreis 2025 (Anerkennung)

Achtgeschossiger Wohnturm in Holz-Hybridbauweise mit 21 Wohnungen zwischen 56
und 102 m², neun davon im geförderten Mietwohnungsbau, alle barrierefrei und eine rollstuhlgerecht.
Im Erdgeschoss befindet sich eine dreigruppige Kindertagesstätte.
Das Tragwerk um den Treppenhauskern herum ist als Stützen-Unterzugssystem konzipiert.
Die Dachdecke wurde als Brettsperrholzdecke ausgeführt. Die Geschossdecken sind in Holz-Beton-
Verbundbauweise errichtet. Die Außenwände bestehen aus nichttragenden Holzrahmenbauwänden. KfW-Effizienzhaus.

Objekt: Wohnturm mit Kita in Wiesbaden
Bauherr: Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH
Architektur: ARGE Klaus Leber Architekten BDA, Darmstadt + LOA Lars Otte Architektur BDA, Köln
Ab LPH 5: LMG Architekten GmbH, Kronberg im Taunus
Fotograf:
© Lars Otte, Köln

Link zu: Wilhelm-Arnoul-Schule in Mörfelden-Walldorf

Holzbaupreis prohessen 2024

Umbau und Erweiterung zu einer fünfzügigen Grundschule mit Vor- und Förderstufe, Mensa und Aula.

Objekt: Wilhelm-Arnoul-Schule in Mörfelden-Walldorf
Bauherr: Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau
Architektur: opus Architekten, Darmstadt
Holzbau: Generalunternehmer Ochs GmbH, Kirchberg
Fotograf: opus Architekten, Darmstadt

Link zu: Akademie der Wissenschaften Konzertsaal „Kalkhof-Rose-Saal“ in Mainz

Holzbaupreis Rheinland-Pfalz 2024

Am 02.07.2024 fand die Preisverleihung für den Holzbaupreis Rheinland-Pfalz in Mainz statt.
Es gab mehrere Kategorien wie z.B. Holzbauten Allgemein, Bauen im Bestand, Einfamilienhäuser, Innovation sowie die Sonderkategorie „Flut im Ahrtal 2021“.

Insgesamt kam es zu 84 Einreichungen (Bewerbungen), von denen 20 Projekte eine Anerkennung bzw. einen Preis erhielten.

Wir durften uns für unser Projekt „Kalkhof-Rose-Saal“ der Akademie der Wissenschaften in Mainz über den Holzbaupreis Rheinland-Pfalz in der Kategorie „Bauen im Bestand“ freuen!

Zudem erhielten drei weitere unserer Projekte eine Anerkennung:

– in der Kategorie „Bauen im Bestand“ :

  • Umbau Einfamilienhaus Hähn in Kirchberg
  • SWT Trier, Büromodule

– in der Kategorie „Holzbau Allgemein“

  • Neubau der Sporthalle in Trier Feyen

Objekt: „Kalkhof-Rose-Saal“ der Akademie der Wissenchaften in Mainz
Bauherr: Walter und Sybille Kalkhof-Rose-Stiftung, Mainz
Architektur: mamuth | manufaktur für architektur , Mainz
Tragwerk: Ochs GmbH, Kirchberg
Holzbau: Ochs GmbH, Kirchberg

Link zu: Sanierung & Erweiterung in Kirchberg

Holzbaupreis Rheinland-Pfalz 2024 (Anerkennung)

Komplettsanierung und Erweiterung eines Wohnhauses

Würdigung der Jury: Ein Einfamilienhaus aus den 1950er Jahren wurde energetisch saniert und völlig neu organisiert. Sehr markant im Erscheinungsbild sind die von der Fassade in die Dachfläche übergehenden Fenster, sowie die großen Eckverglasungen im offen gestalteten Dachgeschoss. Ein Beweis, dass selbst vor spektakulären Konstruktionen im Holzbau nicht zurückgeschreckt werden muss. Vor allem aber die Holzverschalung der Fassade, die das Fugenbild detailgenau auf die Dachfläche überträgt, schafft die ausdrucksstarke, griffige Silhouette des modernen Haues. Aus dem eher banalen Altbestand ist ein völlig neu organisiertes, großzügiges Wohnhaus geworden, das mutig zeigt, dass unsere Wohngebiete, die mehr oder weniger einheitlich den zur Bauzeit aktuellen Geschmack abbilden, mit einem gestalterischen Händchen ganz anders, spannender, ästhetischer aussehen könnten. Auch der Bestand ist eine lohnende Aufgabe.

Objekt: Bauen im Bestand – Komplettsanierung und Erweiterung eines Wohnhauses
Bauherrenschaft: Familie Hähn, Kirchberg
Architektur: architekten wendling, Kastellaun
Tragwerk: Hopp + Link, Simmern
Holzbau: Ochs GmbH, Kirchberg

Link zu: Zweifeldsporthalle in Trier-West und Trier-Feyen

Holzbaupreis Rheinland-Pfalz 2024 (Anerkennung)

Zweifeldsporthalle in Trier-Feyen

Neubau einer eingeschossigen Sporthalle mit effektiver und kompakter Raumaufteilung sowie zwei gleichwertigen Eingangszonen, um den funktionalen Anforderungen an schulische und vereinssportliche Nutzung gerecht zu werden. Das Gebäude wurde in sichtbarer Holzkonstruktion ausgeführt mit Holz als umweltfreundlichem, nachwachsendem Rohstoff und optisch und haptisch als warmes Material. Der Sporthallenraum wird durch großzügige Fenster (oberhalb der umlaufenden Prallwand) und der Umkleidetrakt über linear angeordnete Oberlichter natürlich belichtet und belüftet. Das Dachtragwerk besteht aus Brettschichtholzbindern, die als Einfeldträger eine Spannweite von ca. 24m überbrücken. Der außenliegende Sonnenschutz und die massive Konstruktion verhindern ein übermäßiges Aufheizen des Hallenraumes. Durch die eingeschossige Bauweise ist die Barrierefreiheit in allen Bereichen gewährleistet.

Objekt: Zweifeldsporthalle für die Bezirkssportanlage der Gemeinde Trier-Feyen
Bauherr: Stadtverwaltung Trier
Architektur: MGF Architekten GmbH, Stuttgart
Tragwerk: Merz Kley Partner GmbH, A-Dornbirne
Holzbau: Ochs GmbH, Kirchberg

Link zu: Büromodule in Trier

Holzbaupreis Rheinland-Pfalz 2024 (Anerkennung)

Büromodule der SWT Trier

Würdigung der Jury: Die Stadtwerke Trier haben sich der großen Herausforderung gestellt, einen energieneutralen Campus zu schaffen, der nicht neu auf der grünen Wiese entstand, sondern durch den energieeffizienten Umbau einer vorhandenen Gewerbeliegenschaft mit sehr heterogenem Gebäudebestand auf 4,3 ha Fläche.

Für die notwendigen Büros wurde eine Papier-Produktionshalle unter Erhalt der Gebäudesubstanz energetisch ertüchtigt und durch den Einbau einer zweigeschossigen Massivholzkonstruktion Lofts/Bürolandschaften mit einer hohen Arbeitsplatzqualität geschaffen.
Für den Einbau von Raum-in-Raum-Modulen wurde zertifiziertes Holz aus regionalen Wertschöpfungsketten verwendet.
Der gesamte Campus erhielt ein DGNB-Zertifikat in Gold.

Objekt: Bauen im Bestand – Sanierung und Neubau
Bauherr:  SWT Anstalt des öffentlichen Rechts der Stadt Trier, Trier
Architektur:  SWT Anstalt des öffentlichen Rechts der Stadt Trier, Trier – Dipl. Ing. (FH) Architekt Christian Reinert
Tragwerk: Ingenieurbüro Dieter Lohner, Trier
Holzbau: Generalunternehmer Ochs GmbH, Kirchberg

Link zu: Quartier Nonnewisen in Esch-Sur-Alzette (Lux.)

Holzbaupreis Eifel 2020

Besonders gelungene Holzbauten wurden am 23. Oktober 2020 im Rahmen einer online Preisverleihung im Holzkompetenzzentrum ausgezeichnet. Vorrangig soll die hohe bauliche Qualität, die technische Flexibilität und Vielfältigkeit des nachwachsenden Rohstoffes Holz aufgezeigt werden.

Insgesamt wurden 57 Projekte eingereicht. Mit Freude können wir verkünden, dass auch eines unserer Projekte „Quartier Nonnewisen“ den Holzbaupreis Eifel erzielen konnte. Zusätzliche erhielt das Projekt Mobile Schule – IGS Trier eine Anerkennung.

Objekt: Quartier Nonnewisen in Esch-Sur-Alzette (Lux.)
Bauherr: Le Fonds du Logement, Luxemburg (Lux.)
Architektur: hsa heisbourg strotz architectes, Luxemburg (Lux.)
Holzbau: Generalunternehmer Ochs GmbH, Kirchberg

Link zu: Mobile Schule – IGS in Trier

Holzbaupreis Rheinland-Pfalz 2018
Holzbaupreis Eifel 2020 (Anerkennung)

Besonders gelungene Holzbauten wurden am 23. Oktober 2020 im Rahmen einer online Preisverleihung im Holzkompetenzzentrum ausgezeichnet. Vorrangig soll die hohe bauliche Qualität, die technische Flexibilität und Vielfältigkeit des nachwachsenden Rohstoffes Holz aufgezeigt werden.

Insgesamt wurden 57 Projekte eingereicht. Mit Freude können wir verkünden, dass auch eines unserer Projekte „Quartier Nonnewisen“ den Holzbaupreis Eifel erzielen konnte. Zusätzliche erhielt das Projekt Mobile Schule – IGS Trier eine Anerkennung.

Objekt: Temporäre Schule Mobi:Space in Trier
Bauherr: Stadtverwaltung Trier, Gebäudewirtschaft
Architektur: werk.um Architekten GbR, Darmstadt
Tragwerksplaner: Generalunternehmer Ochs GmbH, Kirchberg
Holzbau: Generalunternehmer Ochs GmbH, Kirchberg
Fotograf: Thomas Ott

Link zu: Kirchenpavillon LGS 2015 in Landau

Holzbaupreis Rheinland-Pfalz 2018 (Anerkennung)

Der von der katholischen und der evangelischen Kirche getragene Pavillon „Himmelgrün“ entstand zur Landesgartenschau 2015 in Landau. Zur Umsetzung des statisch anspruchsvollen Konzeptes wurde Douglasienholz verwendet. Die einladende Geste setzt sich auch nach der Gartenschau fort: Noch bis 2020 kann der Pavillon noch vor Ort bewundert werden. Während des Großereignisses war er attraktivster Anziehungspunkt. Etwa 700 von insgesamt 2000 Veranstaltungen fanden dort ihren würdigen Rahmen.

Objekt: Kirchenpavillon „Himmelgrün“ zur Landesgartenschau in Landau
Bauherr: Evangelische Kirche der Pfalz und Bistum Speyer
Architektur: Bayer | Uhrig Architekten PartGmbB, Kaiserslautern
Holzbau: Ochs GmbH, Kirchberg
Energie, Bauphysik: Prof. Dr.- Ing. Jürgen Graf, Schwäbisch-Gmünd
Fotograf: © Sven Paustian / svenpaustian.com

Link zu: Jugendamt Don Bosco in Mainz

Deutscher Holzbaupreis 2011

Der Deutsche Holzbaupreis 2011 ist vergeben. Während einer Feierstunde am 31. Mai auf der Weltmesse für die Forst- und Holzwirtschaft, der LIGNA in Hannover, wurden an den Projekten beteiligten Bauherren, Architekten, Tragwerksplanern und Holzbaubetrieben vier Preise und sieben Anerkennungen verliehen.

Objekt: Bischöfliches Jugendamt Don Bosco, Mainz
Bauherr: Bischöfliches Ordinariat des Bistums Mainz
Nutzer: Bund der Deutschen Katholischen Jugend und Bischöfliches Jugendamt in der Diözese Mainz
Architekt / Innenarchitekt: Angela Fritsch Architekten BDA, Seeheim-Jugenheim
Tragwerksplaner: TSB Ingenieurgesellschaft, Darmstadt | Holzbau: Ochs GmbH, Kirchberg
Materialien: Unbehandelte Weißtannenhölzer im Innenraum, unbehandelte Lärchenhölzer in der Fassade, Sichtestrich, Sichtbeton, transparente Pneudachkonstruktion
Planungs- und Bauzeit: Wettbewerbsentscheidung – April 2008, Fertigstellung – Juli 2010
Fotograf: Rüdiger Mosler

Holzbaupreis Rheinland-Pfalz 2011

Nach dem Deutschen Holzbaupreis wurde das Haus nun auch mit dem rheinland-pfälzischen Holzbaupreis ausgezeichnet. Forstministerin Ulrike Höfken hat am Dienstag, 17. April 2012, in Mainz den Holzbaupreis Rheinland-Pfalz 2011 verliehen.

Würdigung der Jury: Mit seiner Holzfassade aus unbehandeltem Lärchen- und Tannenholz bildet der Neubau des Bischöflichen Jugendamtes die zentrale Stelle der Jugendarbeit des Bistums Mainz. Raumhohe Fenster gliedern die Naturholzfassade, die von vertikal durchlaufenden Lisenen strukturiert wird.

Im Inneren des Gebäudes kommen die Qualitäten des Materials Holz stark zur Geltung. Horizontale Wandverschalungen aus Weißtanne und die Holzstäbchendecke aus verdeckt befestigten Leisten erzeugen eine angenehme und natürliche Innenraumqualität. Die räumliche Konzeption zeigt eine zukunftsweisende Architektur mit einem gekonnten Einsatz von Holz und vermittelt dem Nutzer Wärme und Geborgenheit über die Materialqualität.

Link zu: Erasmusschule in Offenbach

Holzbaupreis Hessen 2011

Würdigung der Jury: Die Erweiterung in Holzbauweise und die Umnutzung des ehemaligen Gesundheitsamtes Offenbach in eine einzügige Grundschule sowie eine Krabbelstube und einen Kindergarten ist unter gestalterischen, konstruktiven und städtebaulichen Aspekten beispielgebend und wurde von der Jury als außerordentlich gelungen gewürdigt. Der Bestand wurde vorbildlich eingebunden. Die im 19. Jahrhundert entstandene Villa wurde 1965 um einen schlichten kubischen Bau ergänzt. Zwar wurden damals Materialien und Farbkonzept übernommen, von seinem Volumen und seiner Erscheinung ordnete er sich jedoch stark unter und erreichte nicht die architektonische Qualität der Villa. Der Platzbedarf der neuen Nutzung machte eine Erweiterung des Anbaus um eine Etage notwendig. Wegen Höhenvorgaben und um einen möglichst stützenfreien Raum zu erhalten, wurde eine Stahl- Holz-Tragkonstruktion verwendet. Der Stahltragrahmen bildet das Gerüst, auf dem dann die weitere Holztragkonstruktion für die vorgehängte hochdämmende Holzfassade in unbehandeltem Lärchenholz und das Dach aufgebracht wurden. Planern und Handwerkern ist es gelungen, so einen eigenständigen Baukörper zu schaffen, der leicht und gut proportioniert wirkt. Er steht selbstbewusst neben der roten Backsteinvilla. Der starke Kontrast zwischen den Baukörpern ist spannungsreich, belebend sowie gegenseitig stärkend. Die alte Fassadengliederung ist aufgenommen. Die Aufstockung verursacht eine Streckung der Elemente. Nun wirkt die Fassade elegant und ausgewogen. Durch raumhohe Fenster und durch das Spiel mit halb offenen und geschlossenen Holzstreifen wird ein großer Lichtfluss in die Räume garantiert.

Projekt: Sanierung Erasmus-Schule, 63069 Offenbach
Bauherr: SOH Stadtwerke Offenbach, Holding GmbH, Offenbach am Main
Architekt/Innenarchitekt: Angela Fritsch Architekten BDA, Seeheim-Jugenheim
Holzbauunternehmen: Ochs GmbH, Kirchberg
Tragwerksplaner: Wameling Ingenieur GmbH, Offenbach am Main
Brandschutz: T|S|B Ingenieurgesellschaft mbH, Darmstadt

Link zu: Casino Ministerium in Bonn

Deutscher Holzbaupreis 2007, engere Wahl

Würdigung der Jury: Die Kantine des Ministeriums vermittelt mit ihrer elliptischen Form zwischen der umgebenden Architektur und dem angrenzenden Naturschutzgebiet. Sie formt einen wunderbaren Speisesaal und eine Cafeteria, deren besondere räumliche Qualität durch senkrecht vor der Fassade stehende Sonnenschutzlamellen aus unbehandeltem Zedernholz bestimmt wird.

Objekt: Casino der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in Bonn
Bauherr: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Bonn
Architekten: Heinle, Wischer und Partner, Köln
Tragwerksplaner: Schreiber Ingenieure, Stuttgart
Holzbau: Ochs GmbH, Kirchberg

Holzbaupreis Rheinland-Pfalz 2006

Würdigung der Jury: Das Ausstellungs- und Seminargebäude “Haus der Nachhaltigkeit” liegt inmitten des Biosphärenreservates Pfälzerwald–Nordvogesen. Es reflektiert auf eigene Weise das Thema “Nachhaltigkeit”. Durch die Wahl der eingesetzten natürlichen Materialien und ihres werkstoffgerechten Einsatzes präsentiert sich das Gebäude selbst als Anschauungsobjekt. Dabei ist es gelungen, vielfältige Ansprüche zu diesem Thema darzustellen. Die gewählte Brettstapelbauweise kommt dem Gedanken der Nachhaltigkeit sehr nah, es wurden unterschiedliche Holzarten wie Douglasie, Kiefer und Eiche verbaut. Hierzu wurden ca. 1000 Festmeter forsteigenes Holz aus unmittelbarer Umgebung des Gebäudes verwendet Das Energiekonzept mit Pelletheizung, Sonnenkollektoren, Photovoltaikanlage und Regenwassernutzung unterstützt die Nachhaltigkeit des Gebäudes.

Objekt: “Haus der Nachhaltigkeit” in Trippstadt
Bauherr: Land Rheinland-Pfalz, Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz, Mainz
Architekt: Rabaschus und Rosenthal, Büro für Architektur und Stadtplanung, Dresden
Tragwerksplaner: IEZ, Wiesenfelden
Holzbau: Fa. Ochs GmbH, Kirchberg

Holzbaupreis Baden-Württemberg 2006

Würdigung der Jury: Das im Rahmen des Projektes “Würfelhäuser” umgesetzte Konzept zeitgemäßen Siedlungsbaus in Holzbauweise würdigt die Jury als neu und ungewöhnlich zugleich: Auf einer ehemals militärisch genutzten Flächeden Traum vom freistehenden Einfamilienhaus bei Maßgaben für eine Reihenhausbebauung zu realisieren, verdient besonderes Augenmerk und Beachtung über den Kontext “Holzbau” hinaus. Durch schachbrettartige Anordnung entstanden 13 gleichartige und doch individuell ausgebaute Eigenheime von hoher Detailqualität mit großzügigen Grünbereichen. Dass verdichtetes Bauen und Standardisierung nicht gleichbedeutend mit Monotonie sein muss, wird mit den Würfelhäusern eindrucksvoll belegt. Der gemeinsame Wille von Planern und Bauherren, ein innovatives, richtungsweisendes Siedlungsprojekt zu verwirklichen, hat hier zu einer überzeugenden Lösung geführt.

Objekt: “Würfelhäuser” in Karlsruhe
Bauherr: Volkswohnung GmbH, Karlsruhe
Architekten: Projektgemeinschaft Würfelhaus: Dagmar Zschocke evaplan-Architektur + Stadtplanung Gilbert+Holzapfel, Karlsruhe
Tragwerksplaner: Prof. Seim+Partner, Weingarten
Holzbau: Ochs GmbH, Kirchberg

Holzbaupreis Hessen 1999

Das “Haus des Handwerks” als Aushängeschild für die Handwerkskunst. Foto: Die Kuppelunterseite, wie sie sich von der Präsentationsbühne aus zeigt. Das Netzwerk der Kuppel wird von Brettrippen gebildet. Die Bretterschalung stabilisiert das Tragwerk und ist gleichzeitig Deckenuntersicht. Foto recht: Außenansicht des Caparol-Informations- und Schulungszentrums in Ober-Ramstadt.

Objekt: “Haus des Handwerks” in Ober-Ramstadt
Bauherr: Deutsche Amphibolin-Werke von Robert Murjahn GmbH & Co. KG, Ober-Ramstadt
Entwurf: Tillo Schmidt, Freiburg | Architekten: Architekturbüro Braun, Darmstadt; Gerd Ehrlicher, Griesheim
Tragwerksplaner: IEZ (Internationales Entwicklungszentrum für Holzkonstruktion), Julius Natterer, Saulburg/Wiesenfelden
Holzbau: Ochs GmbH, Kirchberg